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Die Kreisbewegung, weil sie, nach dem zweyten Lehrsaße, auch ohne Beziehung auf den äußoren empirisch- gegebenen Raum ais wirkliche Bewegung in der Erfahrung gegeben werden kann ,, scheint doch in der That absolute Bewegung zu seyn. Denn die relative in Ansehung des äußeren Raums GG, B. die Ae<sendrehung der Erde relativ auf die Sterne des Himmels), ist eine Erscheinung, an deren Stelle die entgegengeselzte Bewegung dieses Raums (des Himmels) in derseiben Zeit, als jenex völlig gleichgeltend, gesegt werden kann, die aver nach diesem Lehrsaße in der Erfahrung durchaus nicht an deren Stel- Ie gescßt werden darf, mithin auch jene Kreisdrehung uicht als äußerlich relativ vorgestellt werden foll, wel- <es so lautet, als ob diese Art der Bewegung für ab- solut anzunehmen sey,
Allein es ist wohl zu merken: daß hier von der wah- ren(wirklichen) Bewegung, die doch nicht als solche et- scheint, die also, wenn mau j% blos nc-9 empirischen Verhältnissen zum Raume beurtheilen wollte, für Ruhe Fönnte gehalten werden, d. i. von der wahren Bewe- Hung, zum Unterschiede vom Schein, nicht aber von ihr als absoluten Bewegung im Gegensaße der relativen die Mede sey, mithin die Kreisbewegung, ob sie zwar in der Erscheinung feine Stellen- Veränderung, d. i. keine phoro- nomische, des Verhältutsses des Bewegten zum C(empiri- schen) Raunie, zeigt, dennoch eine durch Erfahrung er- weisSliche continuirliche dynamische Veränderung"des Ver- Hältnisses der Materie in ihrem Raume/ z. B.eine be- ständige Verminderung der Anziehung, durch eine Bestrebung zu entfliehen, als Wirkung der Kreishgwegyng, zeige und dadurch den Unterschied derseiben vom SWein sicher be- zeichne. Man kann sich z. B7 die Erde im unendlichen lee- ren Raum, als um die Achse gedreht, vorstellen, und diese Bewegung auch durch Erfahrung darthun, obgleich weder das Verhältniß der Theile der Erde unter einander, noch
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