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Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft / von Immanuel Kant
Entstehung
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18. ele feznae

hin absolute Bewegung, d. i, eine solche, die ohne alle Be- ziehung einer Materie auf ein? andere- gedacht, wird; schlechthin unmöglich fen; 7 40 daß auch eben dacum kein für alle Exicheinung 5 rt Begriff von Be= - wegung oder Ruhe im refotiven R vine möglich sey, sdi- dern man sich einen Röum, in welchem dieser selbst als'be- wegt gedacht werden fönne, dex aber seiner Bestimmung

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nac weiter von feinem anderen empirische Ratime abhängt und daher nicht wiederum bedingt ist, d. i- einen absoluten Raum, auf den alle relative Bewegungen bezogen werden fönnen, denkex müsse, in welchem alles Empirische be- weglich ist, eben dacum, damit in demfelben ae Bewe- gung des Materiellen, als blos relativ gegen einanderals alternativ- wechsetsettig*), keine aber als absolute Bewe- gung oder Ruhe(da, indem das eine bewegt hetßt,' das andere, worauf in Beziehung jenes bewegt itt, gleichwohl als schlechthin ruhig vorgestellt wird) gelten möge, Der absviure Räum ist also nicht als ein Begriff von einem wirklichen Object, sondern als eine Jdee, welche zur Re-

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*) In der Logik bezeichnet das Entweder Oder jeders zeit ein diszunctives Urtheil; da denn, wenn das eine wahr ist, das andere falsch seyn muß. Z.B. ein Körper ist entweder bewegt, oder nicht bewegt, d.i. in Ruhe. Denn man redet da lediglich von dem Verhälts niß des Erkeantnisses- zum Qbjecte. In der Erscheinungss lehre, wo es auf das Verhältniß zum Subject ankommt, um darnach das Verhältniß der Objecte zu bestimmen, ift

es anders« Detn da ist der Sas: der Körper ist eats weder bewegt und dev Raum ruhig, oder umgekehrt, nicht ein disjunctiver Saß in objectiver, sondern nur in lubjectivevr Beziehung, und beyde darin enthaltene Urthäle gelten altevnativ. In eben derselben Phäs nomenzlogie, wo die Bewegung,.nicht bios phoronomisch, fondern vielmehr dynamisch betrachtet wird, ist dagegen

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