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Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft / von Immanuel Kant
Entstehung
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schaft, als angewandker Metaphysik, welche sich mit einem durc Erfahrung gegebenen, Begriffe, obwohl nach Princi- pien 3 priori, beschäftigt, Plaß sinden könne«

Erklärung 2-

Bewegung eines Dinges ist die Verände- pung der äußeren Verhaltnisse desselben zu einem gegebenen Raum.

Anmerfung 1.

Vorher habe ich dem Begriffe der Materie schon den Begriff der Bewegung zum Grunde gelegt. Denn, da ich denselben selbst unabhängig vom Begrifse der Ausdehnung bestimmen wollie, und die Materie also auch-in einem Puncte betrachten könnte, sv durfte ich einräumen, daß man sich daselbst der gemeinen Erklätung der Dewegung als SBeränderung des Orts bedienetke. Jett, da. der Be- griff einer Materie allgemein, mithin auch auf bewegte Körper passend, erklärt werden soll, so reicht jene Defini- tion nicht zu- Denn der Ort eines jeden. Körpers. ist ein Punct. Wenn man die Weite des Mondes von der Erde bestimmen will, so will man die Entfernung ihrer Oerter wissen, und zu diesem Ende mißt man nicht von einem be- liebigen Puncte der Oberfläche, oder des Inwendigen der Erde, zu jedem beliebigen Puncte des Mondes, sondern nünmt. die kürzeste Linie vom Mittelpuncte des einen zum Mittelpuncte des andern, mithin ist von jedem dieser Kör- per nur ein Punct,' der seinen Ort ausmacht. Nun kann sich ein Körper bewegen, ohne seinen Ort zu verändert; wie die Erde, indem sie sich um ihre Achse dreht. Aber. ihr Verhältniß zum äußeren Raume verändert sich hiebey doch 3 denn sie kehrt z+ 3. in 24 Stunden dem Monde ihre verschiedenen Seiten zu, woraus denn auch allerley wandel» bare Wirkungen auf der Erde erfolgen. Nur von einen

beweglichen/ d«.i+ physischen, Puncte kann man sagen? Bewe