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und feinesweges darum erdichtet, weil sie nicht von der Erfahrung entlehnt ist; sondern enthält die reinen Hands lungen des Denkens, mithin Begriffe und Grundsaäße a priori, welche das Mannigafaltige empirischer Vorttel- lungen allererst in die gesehmäßige Verbindung bringt, dadurch es empirisches Erkenntniß, d.i. Erfah- rung, werden kann. So konnten also jene mathemati- schen Physiker metaphysischer Principien gar nicht entdeh- ren, und unter diesen auch nicht solcher, welche den Be- griff ihres eigentlichen, Gegenstandes, nänilich der Mates rie, a priori zur Anwendung auf äußere Erfahrung tauglich machen, als des Begriffs der Bewegung, der Erfüllung des Raums, der Trägheit, u.s,w. Darüber aber blos empirische Grundsäße gelten zu lassen, hiels ten sie mit Recht der apodictischen Gewißheit, die sie ihren Naturgeseßen geben wollten, gar nicht gemaß, daher sie solche lieber posiulirten, ohne nach ihren Quellen a priori zu forschen.
Es ist aber von der großten Wichtigkeit zum Vor- theil der Wissenschaften ungleichartige Principien von einander zu scheiden, jede in ein besonderes System zu bringen, damit sie eine Wissenschaft ihrer eigenen Art ausmachen, um dadurch die Ungewißheit zu verhüten, die aus der Vermengung entspringt, da'man nicht wohl unterscheiden kann, welcher von beyden theils die Scran- ken, theils auch die Verirrungen, die sich im Gebrauche
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