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Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft / von Immanuel Kant
Entstehung
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ganzen Geometrie," Denn die reine innere Anschauung, in welcher die Seelen- Crscheinungen construirt werden sollen, ist die Zeit, die nur eine Dimension hat. Aber auch nicht einmal. als systematische Zergliederungsfunst, oder Epperimentallehre, kann sie der Chymie jemals nahe kom- men, weil sich in ihr das Mannigfaitige der inneren Beobachtung nur durch bloße Gedanfentheilung von einander absondern; nicht aber abgesondert aufvehalten und beliebig wieverum verknüpfen, nod) weniger aber ein anderes denfendes Subject sich unseren Versuchen der Ab» sicht angemessen von uns unterwerfen läßt, und selbst die Beobachtung an sich schon den Zustand des beobachteten Gegenstandes alterirt und verstellt. Sie kann daher nie- mals etwas mehr als eine historische, und, als solche, so viel möglich systematische Naturlehre des innecen Sin- nes, d. i, eine Naturbeschreibung der Seele, aber nicht Seelenwissenschaft, ja nicht einmal psychologische Erxperi« mentallehre werden 3 welches denn auch die Ursache ist, weswegen wir uns zum Titel dieses Werks, welches eigentlich die Grundsäße der Körperlehre enthält, dem gewöhnlichen Gebrauche gemaß des allgemeinen Namens der Naturwissenschaft bedient haben, weil ihr diese Be- nennung im eigentlichen Sinne allein zukomme und also hiedurch feine Zweydeutigfeit veranlaßt wird.

Damit äber die Anwendung der Mathematik auf die Körperlehre, die durch sie allein Naturwissenschaft

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