trirt, erscheint die Flüfsigkeit immer noch mit ge. sättigter dunkelschwarzbrauner Farbe. Durch Sit. tigung mit Schwefelsäure, oder Salpetersäure, hellet sich die schwarzbraune Farbe in braunroth auf, und in der Wärme sondert sich ein brauner schlammiger Niederschlag ab, welcher aufs Fil- truın gesammelt und ausgesülst, in der Wärme zu kohlenschwarzen, starkglänzenden Brocken ein- trocknet, die, nachdem sie auf einem Scherben verglimmt. worden, eine gelbliche Ascl:e hinter-
lassen.
E;
Zwei Unzen des, aus einer gröfsern Menge dieser erdisen Braunkohle durch Destillation er- haltenen Oels wurden in einer Retorte zur Recti- feation eingelegt, und davon bei mäfsiger Hitze des Sandbades ı3 Unze überdestillist. Der rück- ständige Theil hatte eine schwärzlich- graue Farbe, und nahm bei dem Erkalten eine wachsartige Con- sistenzan. Der übergezogene Theil aber war ho- niggelb, und gerann krystallinisch-blättrig. Wur- de etwas davon auf Druckpapier gelegt: so sog diescs das dünnere Oel in sich, das stärker gErON- nene Oel aber blieb in hellbräunlichen, glänzen- den, einzeln zertrennbaren Blättchen oder Sehup-
pen zurück.


