Teil eines Werkes 
3 (1802) Beiträge zur chemischen Kenntniss der Mineralkörper. 3
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nn 319

CXV. Chemische Untersuchung

der

erdigen Braunkohte,

Die erdige Braunkohle, sonst auch bitu- minöse Holzerde genannt, kommt vorzüglich in der Grafschaft Mansfeld und im Sallreise, zum Theil in beträchtlichen Lagern, meistens nur in geringer Tiefe unter der Dammerde, vor. Sie erscheint unter schwärzlich- brauner Farbe; ist matt, von erdigem Bruch; färbt etwas ab» ist

weich, leicht zerreiblich, und zerfällt s

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röfsten- theils an der Luft zu Staub,

Den Bewohnern dortiger Gegenden gewähret sie ein sehr nutzbares Brennmaterial. Um sie zu dıesem Gebrauch zuzurichten wird sie durch Be- arbeitung mit Wasser zur weichen, etwas zähen Masse gebracht, nach Art der Mauerziegel in hölzerne Formen gestrichen, und in dieser Ge-

] 1} stalt, nach geschehenem Austrocknen an der Luft,

zur Feuerung angewendet.