Teil eines Werkes 
3 (1802) Beiträge zur chemischen Kenntniss der Mineralkörper. 3
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Schwefelsäure gesättigt, schied sich weifses Tel- Juroxyd aus; welches sich aber durch ein Ueber- maas der Säure wieder klar auflösete, und nun daraus durch Kohlensaures Natrum gefällt wurde. Dieses Verfahren ist folglich anwendbar, um so- gleich reines Telluroxyd zu erhalten; nur ist es

mit einigem Verlust des letztern verknüpft.

II. Einige Haupteigenschaften des Tellur- metalls.

1) Die Farbe des reinen Tellurmetalls ist zinnweils, in Bleigrau sich neigend. Es hat sehr starken Metallglanz. Der Bruch ist gradblättrig, mit stark spiegelnden Bruchflächen. Beim ruhi- gen Erkalten erhält es eine krystallinische Ober- fläche. Es ist sehr spröde, und leicht zerreiblich.

2) Es besitzt unter allen bekannten schmelz- baren Metallen das geringste eigenthümliche Ge- wicht; als welches sich gegen reines Wasser nur, wie 6,115 gegen 1,000 verhält.

3) Es gehört zu den leichtflüfsigern, oder denjenigen Metallen, welche noch vor dem Glü- hen in Flufs gerathen. Bei gleichen Wärmegra- den flofs es später als Blei, aber früher als Spies- glanzmetall.

4) Auf der Kohle vor dem Löthrohr entzün-

det es sich mit einer der Verpuffung ähnlichen