Teil eines Werkes 
3 (1802) Beiträge zur chemischen Kenntniss der Mineralkörper. 3
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torte angestellt wird. Bei einem Versuche, da das Telluroxyd in die Hölung einer mit Kohle ausgefutterten und wohlverklebten Probiertute ge- than, und in den Ofen gestellt wurde, wobei sich die Kohlenflamme himmelblau färbte, fand sich, nach dem lärkalten, alles gänzlich verflogen.

In diesem körnigen Tellurerze macht nun das Tellurmetall den Hauptbestandtheil aus, Ein Vorrath von einer, um das Jahr 1780 gebroche. nen, derben Abänderung desselben wurde zusam- men zerrieben, und davon 100 Gran mit Säuren ausgezogen, bis blofs das quarzige Ganggestein, 115 Gran am Gewicht, übrigblieb,

In Gemäfsheit dieser vorläufigen Erfahrung, wurden 1130 Gran desselben Erzpulvers auf vor- gedachte Art mit Salz. und Salpetersäure ausge- zogen. Der Rückstand, welcher aus kleinen Quarzkörnern bestand, wog nach dem Ausglühen 130 Gran. Folglich waren genau 1000 Gran auf.

gelöset; und diese bestanden. in

Tellurmetall--- 925,50

Eisen.- E- 723

Gold?.---- 2,50 1000.

Die Erfahrung hat mich jedoch belehrt, dafs der Gehalt des Goldes, so wie überhaupt in den

siebenbürgischen güldischen Erzen veränderlich

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