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Quecksilbers, sich mit glänzenden Metalltröpfchen belegen, die einzeln wieder abgleiten, und neuen dergleichen Tröpfchen Platz machen. Nach dem Erkalten findet man, aufser den am Gewölbe der Retorte sitzen gebliebenen und fest gewordenen Metalltropfen, das übrige redycirte Metall ge- flossen, mit reiner, slänzender, meistens auch krystallinischer Oberfläche.
Es darf jedoch der zu reducirende Metallkalk nur mäfsig mit Oel angefeuchtet werden, damit kein überflüfsiger verkohlter Rückstand entstehe, als welcher das Zusammenfliefsen der redueirten Metallkügelchen verhindert.
Anstatt des Oels dient, bequemer noch, das Kohlenpulver; welches aber ebenfalls nur in einer angemessenen Menge anzuwenden ist..; Bei dem Verhältnisse von$ bis g Theilen Kohlenpul- ver gegen 100 Theile Telluroxyd erfolgt eine voll- ständige Reduction, wobei weder Metallkalk noch Kohle übrig bleibt.‘Im Augenblicke der Re- duction bildet sich plötzlich eine Menge kohlen- saures Gas, welches einige staubige Theile des Gemenges mit sich überreifst, und in der Vor- lage absetzt,
Die Reduction des Tellurs, wenn sie ohne Verlust geschehen soll, gelingt nur, wenn sie, nach angezeigter Art, in einer kleinen Glasre-
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