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Trockne abrauche, und wieder in Wasser auf- löse, dabei keine Trübung statt finden darf; und vom Gehalte.der Lauge an Aetzsalz be- lehre ich mich, indem ich einen abgewogenen Theil derselben in einertarirten Abrauchschale bis zur Trockne abdampfe. Bei Anfertigung dieser Aetzlauge sehe ich dahin, dafs das Al-
kalı nicht völlig aller Kohlensäure beraubt
‚werde; weil ich dann auf die gänzliche Abwe-
senheit aufgelöseter Kalkerde um soviel siche- rer rechnen kann,. Bei Anwendung des se- brannten Marmors, oder statt dessen, der ge- brannten Austerschalen, entgehe ich der sonst gewöhnlichen Verunreinigung der Aetzlauge durch Alaunerde; weil der aus gemeinen Kalksteinarten gebrannte Kalk nur selten von Thonerde frei ist,|
Ferner erfordert die Wahl der Gefäße keine geringe Sorgsamkeit. Da auch das beste Porzellan vom Aetzsalze angegriffen und auf- gelöset wird; so bediene ich mich zu Schmelz-
gefälsen des, aus Hornsilber hergestellten, Sil-


