4 von der Schaafkörper durch die Hautporen entledigt. Mit die-
el in: ser klebrigen Substanz vermischt sich Staub und dadurch
424 wird der in Rede stehende pechartige Ueberzug' mehr oder em
weniger gebildet. Ist das Nahrungsmittel dem Viehe homogener, so gebraucht es nicht so viel Masse zu seiner Ernährung und | schon deshalb wirft es nicht so viel Unbrauchbares durch j die Haut fort; nun kömmt aber no< dazu, daß homoge- nere Nahrungsmittel weniger dem Thiere unbrauchbare
4 die Bestandtheile in die Säfte liefert; es braucht also auch " in dieser Hinsicht nicht so viel durch die Haut fortzuschaffen. Man könnte zwar dagegen einwenden, daß eines Theils
artigen Wis wiederkauende Thiere eigentlich gar nicht transSpiriren, und haafen be daß bey den Schaafen der vorhandene Fettschweiß eine Ei- 1, In der genthümlichfeit dieser Thiere sey, die die Bestimmung habe, ho die Rate der Wolle die nöthige Geschmeidigkeit zu geben. Andern eine beson: Theils finde man oft in einem Stalle, bey gleicher Fut- Yenuß wer terung und unter sonst gleichen Umständen, einige Thiere , Wie dazu mit schmieriger Wolle und einige andere, deren Wolle ganz aber nicht rein sey, was nicht statt finden kann, wenn die Beschaf- w hemerkt fenheit der Nahrungsmittel so entschieden einwirke. Was 00 A, die erstere Einwendung betrifft, so müßte, wenn sich die igen Ueber? Sache so verhielte, der qu. Fettschweiß unter allen Um- Birfung al ständen immer gleichmäßig vorhanden seyn. Dieß ist aber Rac-Eiget? niht der Fall. Bey mastiger Futterung zeigt er sich viel Genuß sau“ häufiger, als bey einer gewöhnlichen. Am auffallendsten wthöile ent: ist dieß bey Masthammeln, sie werfen insgesammt eine aus- die fie fi 7 serordentliche Menge Fettschweiß durch die Haut aus, und augen sind werden bey der reinsten Streue davon ganz schwarz, von harziger di welcher Race sie auch seyn mögen. Diese Erscheinung kann etogent 0, nur ihren Grund darin haben, daß von dem genosjenen reichen nd um ste Futter, die ihnen heterogenen Bestandtheile, welche ins Blut 1 Woh) ji übergegängen sind, durch die Hautporen fortgeschafft werden.


