aber es scheint eine andere Race gewesen zu sein, wie di“ in andern Ländern heimische, welches der Umstand be- weist, daß sih Fink Zuchtstähre aus Schlesien kommen ließ, die er viel näher aus Sachsen haben konnte, da.er
13 auf der Grenze. wohnte. Die bessere Qualität der Schle- 20058 sier datirte sich vielleicht von den Versuchen Friedrichs Il. I1. vn her, die er shon im Jahre 1748 machte, die Spani- mn man schen Schaafe einzuführen z; vielleicht auch schon noh frü- ! Woll her von denen der Oesterreichischen Regierung. Dem er- fig hat, stern schlug zwar=- den Nachrichten. zufolge=- sein 1 daß Versuch komplett fehl, auch der“ leßtern, so viel man Dieß weißz aber wäre es nicht möglich, daß doch jemand Nuz- if uns zen daraus zu ziehen gewußt hätte. Vielleicht liegt es (8 pro auch in der Lokalität von Schlesien, welche ebenfalls. wie yuchtn Sachsen der feinen Schaafzucht vorzugsweise zusagt. Je- Ww doh hat gegenwärtig Sachsen einen höhern Ruf, wie ersehen, Schlesien, den ersteres dem Anscheine nach der frühern 't Wol- Einführung Spanischer Schaafe zu verdanken hat. Schle: Ich will zwar den Sächsischen Schaafzüchtern gern halten 1. alle Gerechtigkeit widerfahren lassen und erkenne das Ver. mmm| dienst, welches dieses Land um die Verbreitung dex
| Schaafveredlung vor allen andern hat, gewiß anz aber wee ich kann mich der Meinung nicht erwehren, daß die Säch- Eger X sische Schaafzuc<ht ihren ausgezeichneten Ruf nicht allein 3 lie| der Vorzüglichkeit der Race, sondern hauptsächlich der, fonds für seine Wollzucht passenden Lokalität zu danken hat, vf| worüber ich mich im Folgenden näher aussprechen werde. wohl 1 Hier bemerke ich nur noh, daß es sehr interessant sein schieden müßte, eine Sächsische Schaafheerde, die sich aus der , Qt Zeit, wovon diese Periode handelt, rein erhalten hätte, jet zu sehen. Man würde sich gewiß sehr viel Beleh- 0 fü rung, hinsichtlich der besondern Eigenschaften ihrer jebigen Zh Elektoral- Wolle daraus entnehmen können,
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