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Physische Untersuchungen über das Feuer / Von Herrn Marat. Aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Ehrenfr. Weigel
Entstehung
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228 Physische fobsidkhnan

Das Feuer heftet sich an die verbrennlichen Kör« per nur vermöge einer besonderen Anziehung, zwischen dem Brennbaren und der feurigen Flüßigkeit, wor» nach man leicht sieht, wovon die größere, oder gerin= gere Leichtigfeit abhänge, mit welcher es mitgetheilt wird,

Ohne Luft findet kein Feuer statt, und da in den Körpern nur das Brennbare entzündlich ist, so kann das Abbrennen nicht ehe statt finden, als, nachdem die Hiße diesen Grundstoff entbunden und nach der Oberfläche getrieben hat.

Wenn das Brennbare einem Körper nur wenig anhängt, so wird die innere Bewegung in demselben leicht entwickelt; so wird die Naphthe durch die An» näherung einer brennenden Kerze angezündet; wenn es aber fest sikt, so wird solc<e Bewegung nur mit Mühe entwickelt; auch geräth frisches Holz, mitten in einem großen"Feuer, nur nach weniger 055 in Brand.

Aus den Stoffen, in welchen es äusserst fest an» Hängend befindlich ist, z. B- dem Golde, Silber, der Platina u, a, m. wird es ganz und gar nicht verflüche

tigt; auch werden solche, sogar beim Weisglühen,

nur von einem fremden Feuer durchdrungen,

Die Schwierigkeit, mit welcher die verbrennli- <hen Körper entzündet werden, hängt also von der starken Anhängung des Brennbaren*) an die andern

Grundstoffe der Mischung ab... Das 1) Heftet sich das Feuer so leicht an die Kohle, so geschicht es daher, weil das Oel, da es in deyselbenw schr zertheilt ist, auf der Oberfläche der Zwischen- räume verbreitet bleibt, welche die andern Bestand-* theile der Mischung, indem sie die Maße verließen, hinterlassen haben.

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