222 Physische Untersuchungen
faßt uns endlich anmerfen, daß die Körper ihre Hike in der freien Luft nicht immer gleich behalten. Je stärker ihre Schwingungen sind, desto beträchtli- <er ist auch die Verfliegung der feurigen Flüßigkeit, sie müssen daher im Winter ehe, als im Sommer, bä Nachtehe, als bei Tage, u.s.w. kalt werden 2* 7), Fließt die Luft in einem Strohme fort, so wird die Verflies gung noch beträchtlicher*), auch müssen fie im Winde schneller abgekühlt werden, als in stiller Luft 2**),
Dies wäre genung über die ersie Ursache des Er- Faltens, wir wollen uns zur Untersuchung der lektern wenden,
In einem heißen Körper verliehrt sich die innere Bewegung der feurigen Kügeichen immer nac< und nach, wie die Bewegung jedes sich selbst überlassenen
beweg-
per beträchtlich, oder ihre Hike äusserst stark ist, so sicht man sie in dem'verfinsterten Zimmer jen- seits der Wände der Klocke sich verbreiten.
h) Daher beschleuniget man die Erkaltung eines Körpers, wenn man auf denselben blaset. Nicht daß die innere Bewegung an der Stelle, welche der Stoß trift, nicht sehr verstärkt werden solte, denn man kann einen Theil eines weisglühenden Eisenklumpens, durch Zublasen mit einem Schmiedeblasebalge, zum Fluße bringen, und ein Licht wieder zum Brennen bringen, wenn man stark auf den glimmenden Tocht bläset, sondern diese Wirkung dauert nur einen Augenblic, denn die in Bewegung geseßte Luft verjagt un- sere Flüßigkeit, indem sie die Stärke ihrer ir- kung vermehrt.
267) Weil sie dann kälter ist. 4.890: 268) Weil dann die Luft schneller erneuert wird, w.


