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Physische Untersuchungen über das Feuer / Von Herrn Marat. Aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Ehrenfr. Weigel
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über die BeschaFenheit des Feuers. 13

Holze eingeschlossene Feuer, sagen sie, verursacht die.-

se Feuersbrunst; aber wenn die Körper so viel von- demselben enthielten, so würde seine Hiße sich in ih- nen nicht halten können, sie würde selbige ohne Auf- hören verzehren, und bald die ganze Welt zu Asche verbrennen**),

Man sieht schon hieraus, daß man aus dem Feuer nicht mit Grunde einen, inihrem Schooße gleichsam im Rückhalte gehaltenen, Bestandtheil der Körper machen kann* 2); indessen sind die unrichtigen Fol- gen des Lehrgebäudes, welches ich widerlege, hierauf noch nicht eingeschränft,

Ist es wahr, daß das Feuerwesen nicht ehe merk- lich wird, als wenn die Bewegung die Theilc<hen des- selben AEIUNT haf, wie scheinen denn unverbrenn- liche Stoffe, z. B. das Gold, die Kiesel, das Glas, ganz aus Feuer zu bestehn*?), wenn man sie der Wirkung desselben unterzieht, obgleich diese Theilchen, nach dem eigenen Geständnisse der Naturkündiger, nicht den millionensten Theil der ganzen Zusammen- sezung ausmachen? Wie sollten einige vereinigte Körperchen einen ganzen Körper entzünden, wenn

man

11) Wenn es EEN ist, fällt dieses wegz indess jen'mag man hiebei allerdings auch einige Rücksicht auf einen Bei- Ww.

- tritt aus der Luft nehmen können.

12) Vergl. vorhergehende Anm. Ww.

13) Weil das von aussen in ihre erweiterten Zwischen- räume getretene Feuer wieder heraustritt. Daher dauret dieser Erfolg, so lange von ausen noch etwas hineintritt, und, wenn dies aufhört, bis sie das überslüssige verlohren haben. Aus den verbrennlichen"Körpern hingegen wird mehreres entbunden und daher der Erfolg verstärkt. Uebri- gens behauptet der Verf. von seiner feurigen Flüssigkeit selbst,

das, was er hier beim Feuerwesen für nicht möglich hält, W.,