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den Leinsaamen reinigt, und das so kleine Löcher hat, daß gerade nur der ganz reine Saamen durch⸗ faͤllt. Nachdem nun der Wind geht, wird dieses
Pergament⸗Sieb, hoch oder niedrig aufgehaͤngt; ist
der Wind stark, so pflegt er sehr guten Saamen weit fortzufuͤhren, ist er gelinde, so fallen die fei⸗ nen schweren Koͤrner, die so klein sind, auf den gehoͤrigen Haufen, wenn das Sieb auch hoch haͤngt.
Mit der letzten wie oben erwaͤhnten Rige, pflegt es auch wohl, nachdem der gesammlete Haufen von unausgedroschenem Saamen sehr groß ist, zu ge⸗ schehen, daß sich abermals eine Menge noch im Beutel steckender Kleesaamen, findet. Diesen muß man, da die Kleesaat eine so theure Waare ist, noch einmal in die Hitzrige bringen, man bekoͤmmt im⸗ mer noch reinen Saamen, wenn diese Sammlung stark durchgearbeitet wird.


