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digen ist die mit Sieben, deren verschiedene Loͤcher, die Arbeit sehr foͤrdern. Man bedient sich zu der Absicht, zuerst eines Siebes von sechs ober sieben Fuß lang, das zwey Zoll weite Löcher hat, und an zwey Schnuͤren in der Luft haͤngt, in welches ein Arbeiter, vermittelst einer dichten hoͤlzernen Gabel, von dem unreinen Getreide, so viel ein— schuͤttet, als das Sieb nur fassen kann, der andere Arbeiter aber dieses Sieb, an der Thuͤre, wo der Wind herkommt, hin und her zieht und bewegt: dann faͤllt alles eingeschuͤttete Gemengsel, nach und nach durch, ohne daß auf einmal, eine zu große Masse durchfallen koͤnnte, wie bey jener Art zu windigen, von der ich oben geredet habe, alles auf einmal aus der Harke faͤllt, ohne daß der Wind, wenn er nicht sehr stark ist, die einzelnen Theile fassen und von einander scheiden koͤnnte. Mit die⸗ sem großen Siebẽ fallen die Theile mehr verein zelt, und ein ganz gelinder Wind, der in allen Tennen o vlel staͤrker weht, weil da immer Zug ist, schei⸗ det das Korn wenigstens um etwas aus. Die ganz langen und groben Theile bleiben in diesem Siebe und werden auf die Seite geworfen, wenn nichts mehr durchfaͤllt. Bey dem geringsten Winde wird hiedurch schon der Haufe, um ein großes Theil kleiner. Man kann mit einem solchen Siebe fast ohne allen Wind, die Arbeit fortsetzen, wenn man es gehörig


