Teil eines Werkes 
1 (1804) Erster Theil, welcher den Ackerbau in sich faßt
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19 zigtausend Menschen, von denen hoͤchstens hun⸗ derttausend Ackerbau treibende Menschen sind. Das Arbeitslohn wird hier immer hoch seyn, weil das Brod im hohen Preise bleiben wird. Da wir an der See wohnen, und unser Getraide leicht verschif⸗ fen koͤnnen, so werden die Kornpreise immer hoch seyn. Wir muͤssen alle unsere Kraͤfte an Menschen, weise anwenden, und sorgsam allen Mißbrauch dieser Kraͤfte verhuͤten, sonst kommen wir nicht weiter, sondern zuruͤck.

Zu allem diesen Verlust, der aus gar zu großen Feldern entsteht, rechne man noch den Schaden an Bauerpferden, die angeschafft werden muͤssen; an Brod, das den Leuten gereicht werden muß; an Ausgaben, die man an Aufseher und andere Zu⸗ faͤlle verwendet hat: so wird eine Summe von Verlust herauskommen, der den Vortheil, den die großen Felder, selbst in gutem Acker, abwerfen koͤnnten, uͤbersteigt.

Ich bin durch das wider die gar zu großen Felder Gesagte, nicht gesonnen, unserm herrlichen Ackerbau, Schranken zu setzen; vielmehr weiß ichs mit Ueberzeugung, daß ein Staat nur gluͤcklich seyn kann, wenn der Ackerbau so ausgebreitet, als moͤg⸗ lich ist. Mir ist es immer erstaunlich, daß wir alles, alle Beduͤrfnisse des Lebens und des Luxus, bloß fuͤr Feldfruͤchte kaufen; denn bekanntlich ist

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