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Erstes großes französisches Anlehen von 30 Millinoen Renten im Jahr 1817.
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Das französishe Budget für das Jahr 1817 zeigte
ein Defizit von 340 bis 350 Millionen Franken. Man sah die Nothwendigfeit zu einem großen Anlehen zu schreiten.
In mancher Hinsicht waren die Verhältnisse für Cre- ditoperationen nicht ungünstig,
Der ganze Zustand Europas verbärgte die Fortdauer der allgemeinen Ruhe. Das Ansehen der königlichen Regierung war vollkommen befestigt; das öffentlihe Wertrauen sc<lug tiefere Wurzeln; selbst unter den lebten Stürmen war die öffentlihe Schuld heilig gehalten worden 3 die Bestimmtheit, womit sic) die Regierung im Spätjahr des verflossenen Jah- res ausgesprochen, die Festigkeit, womit sie auf der betrete- nen Bahn fortschritt, konnten insbesondere nicht anders, als sehr günstig auf die Meynung jener Classen wirken, von de- ren Mitteln und Stimmung vorzüglich der glüdli<e Fortgang der Anlehensgeschaäfte abhieng.
An der Fähigkeit Frankreichs, die Zinsen der bekannten kommenden Schuld aufzutreiben, konnke Niemand zweifeln. Der Augenbli& forderte ungewöhnlihe Anstrengungen, deren Ziel man aber mit Bestimmtheit voraus sah. Es war klar, daß man die außerordentlichen Steuern, die zur De>ung vor- Übergehender Bedürfnisse erhoben werden mußten, nach dem Abmarsche der Occupationsarmee, nur zum Sheile fortbauren lassen durfte, um die Zinsen der vermehrten Schuld zu fun- diren und für eine rasche Silgung zu sorgen.


