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; 2, Ueber"Einfluß" der"erdigen Bestandtheile des Bodens auf Vegetation, f+ vorzüglich die'Schradersche Abhandl,. nebst Fortsehung derselben im Ar</ der Agriculturchemie 2. B. 1. H+ 189. Bestättigende Versuche macht Einhof bekannt: Neues allgem, Journal. der' Chimie: 3. B. 564.3 Ar<. der Agriculturchem. 2 B. T- H- 119 und 227.-' Das« 1: 453- 182.'
3. Man ist als Resultat der neuesten Untersuchungen sehr ge: neigt in Ansehung der Wirkungsart der erdigen Bestand» theile des"Bodens auf Vegetation und Fruchtbarkeit zu der älteren Meinung, aber aus anderen Gründen», zurückzu: kehren, und jenen einen materiellen oder nährenden Ein- fluß abzusprechen, obgleich die vielfältige indirecte Gnsiru- mentelle oder werkzeagliche) Wirkung derselben, die in früs heren Zeiten östers(jedoch nicht von Wallerins) übersehen wurde; über alten Zweifel erhaben ist, Anwesenheit von einer geringen. Menge erdiger Bestandtheile in jeder Pflan- ze„faun zwar nicht geläugnet. werden, allein man, nimmt an, 1) daß sie durch die Vegetation erzeugt worden seon können, 2) daß sie. als zufällige, nicht wesentliche Bestand- theile vom Boden aufgenommen- worden, und in die Pflan» zen gefommen seyen;(lezteres wegen der Verschiedenheit an erdigen Bestandtheilen derselben, aber im verschiedenen Boden erwachsenen Pflanze). Die instrumentelle Wirkungs art mag meines Erachtens auf. folgende Art zu bestim- ruen seyn: von der Erdemischung hängt ab 1) Verschieden- heit der wasserhaltenden Kraft und 2) des Evaperations- vermögens der eingesogenen Feuchtigkeit z 3) verschiedene Wärmekapacität, 4) verschiedene Fähigkeit die kohlenstoffhal« tigen Substanzen schneller oder minder schnell zu zerseßen, um sie"der neuen Vegetation zuzuwenden,' 5) verschiedene Fähigkeit sich die übrigen'atmosphärischen. Einflässe mehr vder minder anzueignen, 6) verschiedene Fähigkeit das Aus= breiten der Wurzeln-nac<h allen Richtungen zu gestatten?" mithin die Assimilirung der in dem Boden befindlichen n«äh- renden Stoffe mehr oder minder zu erleichtern."Die vols= ständige Erlangung der- meisten dieser Wirtungearien wird durc<* Lo>erheit dos Bodens herbeigeführt, welche in der Regel dur) Bearbeitung erlangt wird, und noch die wei- teren Vortheile, der Zertheilung und innigen Verbindung der nährenden kohlenstoffhaltigen Substanzen mit den Erde» theilhen des Bodens, der Gewältigung der Unkräuter u. f: w., gewähret.
4. Wichtigkeit der aufmerksamsten Beobachtung der Witterung in jeder yon einem Landwirthe bewohnten Gegend. Wiel:


