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Es kann bei Haushaltsveränderungen, 1insbesondere nach geschehenen Ge- meinheits- Aufhebungen, der Fall vorfommen, daß bestandene Holzreviere zum Acker gezogen werden sollen. Wenn nun das Holz nicht auf einmal, sondern in ei- ner bestimmten Anzahl von Jahren, dergestalt abgetrieben werden soll, daß jedes
Jahr eine-- gewissen Bedürfnissen angemessene gleiche Fadenzahl hinweg genommen wird 3 so entsteht die Frage? wie diese Fadenzahl, nach) dem durch Schäßung heraus- gebrachten Bestande und nach dem gusgemittelten jährlihen Zuwachse, auszufin- den sey?
Indem ich dabei das Seite 61 im 1sten Theile des gedachten Hartigschen Werks gegebene Beispiel zum Grunde legez so mache ich vorläufig bemerklich, daß die daselbst gegebene Formel nicht zutreffend sey. Wenn nach solcher, wie in nach- folgender Tabelle geschehen ist, der Calculus vollständig durchgeführt wirdz so blei- ben nach Berlauf des Zösten Jubro 245,54 Rilusrer oder Fäden übrig.
Sollen 6000 Klafter bei einem jährlihen Zuwachse von 254 pr. Cent in 33 Jahren abgetrieben werden 3 so findet man die jährlich zu hauende Fadenzahl durch folgende Operation
- 235. dadurch, daß man sie 30 Mal mit 100
Man erhebt die 2575 pt+ C., oder
sich selbst multiplicirt, zur Zosten Potenz, und multiplicirt das Product, wovon die 5 ersten Zahlen 1,8292 sind, mit 6000, welches 10975545 giebt» Diese werden darauf mit 122 als der Fadenzahl des jährlihen Zuwachses multiplicirt, wodurch man 1338974-4 erhält, Von jener 10975,2 abgezogen 6000, bleiben 4975,2 übrig, womit, in die leßte Summe dividirt, die jährlich abzuhölzende Fadenzahl -- 269,13 gefunden wirde- Diese mit 30, als die Zahl dev vorgeschriebenen Jahre, multiplicirt, geben fürs Ganze 8073,9 Faden,
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