TD 462 B
Da die Umtriebszeit eines Waldes, das ist die Zeit, während welcher ein Hochwald entstehen und auch abgeholzt werden soll, oder während welcher die Stöcke eines Niederwaldes ausschlagen, zeitig werden und wieder abgetrieben werden sollen, nicht willführlich istz so entsteht die Frage? wie es anzufangen sey, um die vortheil- hafteste, das heißt, diejenige Umtriebszeit für jede Holzart zu besummen, wodurch matt jährlich das meiste und nußbarste Holz erhält?
Der Oberforstrath Hartig ist im xsten Theile des mehr erwähnten Werks Seite 76 und 77, nah vielen mit Vorsicht gemachten Versuchen, für folgende Umz triebs- Zirfel:
x) Die Eichen- Hochwaldungen, die vorzügli< zu Erziehung des nöthigen Häu- ferbauholzes bestimmt sind, seßt er, wenn das Clima nicht sehr raub ist, auf gutem und mittelmäßigem Boden in einen 180jährigen, wo das Clima aberrauh ist, an einen 200 oder 220jshrigen Umtrieb.
2) Die Buchen- Hochwaldungen auf gutem und mittelmäßigem Boden will er in einen 120jährigen, hingegen auf schlechterem Boden in einen gojährigen Um- trieb geseßt sehen, obgleich wenn der Boden dur<gängig sehr gut ist, dex 140 bis z5ojährige Umtrieb noch besser gehalten wird.
3) Die Nadelholzwaldungen, welche einen guten und mittelmäßigen Boden ha- ben, sollen in einen t20jährigen, auf sehr mittelmäßigem Boden aber in einen 90, und auf schlechtem Boden in einen bojährigen Umtrieb geseßt werden,
4) Alle Niederrwoaldungen, die harte Holzarten zum Bestande haben, feße man in einen Zojährigen Umtrieb, und
5) Alle Niederwaldungen, die mit weichen Holzarten bestanden sind, bringe man
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In bezeimn


