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Grundsätze zur Verfertigung und Beurtheilung richtiger Pacht-Anschläge über alle Zweige der Landwirthschaft für Domainen-Cammern, Gutsbesitzer und Pachtbeamten : nebst dazu dienlichen Mustern / vom Ober-Landesöconomie-Commissair Johann Friedrich Meyer in Celle. Mit einer Vorrede von Albrecht Thaer auf Mögelin Königlich-Preußischem Staatsrathe der Section der Gewerbs-Policei [et]c. [et]c.
Entstehung
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S4 4| Wenn nun der nach vorstehenden Süßen gemachte. Ueberschlag ergiebt, daß| mit dem bisher gehaltenen Vieh die dur< das, Herfommen bestimmte Morgenzahl nicht gehörig ausgedüngt werden kann 3 so tritt der Fall ein, daß entweder die Wei- de vermehrt, oder die jährlich zu düngende Braach verkleinert werden muß. Das erste läßt sich nun buchstäblich oft nicht möglich machen. Eine Verbesserung der na- türlichen Weide 1st dagegen fast aller Orten möglich, wenn nemlich dieselbe privativ|. ist, und keine andere Nußungen darauf haften. Denn die inundationsfreien uralten|

Weidereviere pflegen gewöhnlich mit vielen Moos, oder einer großen Menge von 6 Maulwurfshaufen, auch wohl mit Dorn und schlehtem Buschwerk 2c,, bedeckt zu seyn. Darf man ohne Widerspruch dergleichen Räume umbrechen; so wird durch die- se Operation, nach ein paar vorzüglich ergiebigen Ernten, die Weide für eine Reihe| von Jahren nicht nur ein verbessertes, sondern auc< vermehrtes Futter liefern.. Aber man gelangt dadurch noch zu keiner solchen Gleichförmigkeit im Wirthschaftsbe-|. triebe und Ertrage, als jeder denfende Wirth zu erreichen strebt. So entsteht z. B.|' in den Jahren, da man die Weide zur Veredlung der Narbe umbrechen muß, ein| We Weidemangel, der sich selten ohne Unbequemlichkeit, oft aber gar nicht, decken läßt." Und nach einer gewissen Anzahl von Jahren geräth der Weideertrag, sowohl von jet Seiten der Menge als Güte, wieder in Abnahme, ej 0. N MI| sch m Uebrigens kann von der besten Angerweide 1 Morgen für eine Kuh mitt-| nd lerer Größe zur Sommerweide auf etwa 160 Tage(die übrigen 24 Tage rechne ich| auf die Stoppeln und Nachweide auf den Wiesen) hinreichen, anstatt von der sc<hlech-| testen 5 bis 6, und wenn sie weniger oder mehr mit Heide melirt ist, 7 bis 8 Mor- h| gen, und wenn alles aus Heide besteht, und 10 bis 12 Schaafe in der Weide gegen| zwe; eine Kuh gerechnet werden, 10, 12 und mehrere Morgen erforderlich.| ber ün 6. 4%| Sipply Die Verkleinerung der Braach geschiehet, indem man die Anzahl der Felder|"Zeit vermehrt. So werden z, B, von 1320 Morgen jährlich gedüngt:| Noc meß