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feßtern. aber die Veranlassung finden, der Sache um so mehr nachzuforschen, und durch genauere Beobachtungen und Untersuchungen das Zutreffende auszu- mitteln. 6 M2. cd x| IELLGG
| Daß wir in unsrer Wissenschaft immer mehr auf das, was ausgemacht und gewiß genug war, unste Aufmerksamkeit richteten und neue Untersu- hungen darüber anzustellen wähnten oder vorgaben, alles Zweifelhafte aber umgiengen und nicht anzugreifen wagten, ist mit ein Hauptgrund, warum sie so sehr zurückblieb.
Dieses Werk ist aber nicht nur in Hinsicht der allgemeinen Abschäßung des Werths der Güter, sondern, ich möchte sagen, noch mehr wegen des De- tails schäßbar, worin es in alle Zweige der Wirthschaft hineingeht. Hierdurch ist es nicht nur, wie der Titel sagt, für Domainen- Cammern, Guts- besiker und Pachtbeamten nußbar, sondern wird auch für jeden nachden- kenden practischen Landwirth höchst belehrend. Insbesondere ist das, was der Herr Verfasser über die Viehbenukung sagt, vollständiger und gründlicher, wie irgend etwas ,, was wir sonst in landwirthschaftlichen Schriften darüber finden.
%n Ansehung der vom Herrn Verfasser angenommenen Geldpreise wird sich nach Ort und Zeit eine große Verschiedenheit finden. I< kann also in dem nicht übereinstimmen, was er gegen Annahme eines Getreidemaaßes als einer idealischen Münze S. XK1. der Vorrede sagt. Der Werth aller Producte und aller Kosien der Wirthschaft wird zu allen Zeiten und an allen Orten gegen den Werth eines gewissen Getreidemaaßes in gleicherem Verhältnisse, als gegen den Werth der Münze oder des Silbers stehen; weil dieser in längeren Zeit- räumen so höchst veränderiich ist. Ich halte es daher nicht nur bei abstracten


