N 1 ; 1. Von der Begattung der Pflanzen, Z1 eur- pier: bey der LIarciſſe ſind ſie nierenförmig; bey der ? 9 Schwarzwurz(Symphytum) ſehen ſie wie zwey an ein« "4 ander hängende Kügelchen, und bey andern andets aus,- wie die Der Blumenſtaub kommt in Anſehung der Befruchs»; äche in tung mit den ſo genannten 2öwenhöfkſchen Saamenthierhen opimes- überein. Die Narbe, welche den Blumenſtaub. auſfängt, nee IL iſt beſtändig feucht; damit er ſogleich hängen bleibe. Die nd: Bemerkungen des berühmten Bernhard Juſſieu beym (UZ254004 Ahorn,(acer) ſind wirklich merkwürdig, Die Naturfün- onme- diger, welche den Blumenſtaub des Ahorns durch Wergröf- ſerungsgläſer betrachtet, beſchrieden ihn, daß er wie ein
0 Kreuz ausſähe;' allein Juſſien fand, daß er kugelrund iſtz wutel, ſo bald ihn aber einige Feuchtigkeit verührt, ſs ſpringen vier bent Klappen auf, und ſtellen ein Kreuz vor. Dieſe Bemertun- Ne gen, leiten uns auf den Schluß, daß-die Theile dieſes Biu- ewig, menttauves hohle Kügelchen ſind, die eine ſremde Materie
| enthalten. So bald ſie feucht werden, ſo ſpringen ſie auf,
und laſſen die feine in ihnen befindliche Materie fahren. Und
'Bhy; dieſe Obſervation verbreitet nicht wenig Licht, über die Er- Aus- zeugung der Thiere, weni man daraus einen analvgiſchen crew, Schluß auf die Saamenthierchen macht. +. Dies alles nun zuſammen genommen, beweiſt hinläng- Ny j lich und überSüßig, daß die Staubbeutel die männlichen UE Zeugungsglieder, und ihr Staub nichts anders, als der. ET wahre männliche Saaine ijt.; chen 6. 23 rh“ EE: zen Da alſo bey jeder Blume, die Staubbeutel und När-=. ap» ben„die zur Beſruchtung dienende Genitalglieder(9. 29.)-. un die Staubbeutel aber die männliche Geburtsglieder ſind; ſo eizene ſiehet ein jeder, daß die Narbe, welche den einen veſentli- beym<en Theil der Blume ausmacht, das weibliche Geburtsglied „erſdh ſey. Dies wird noch im folgenden weiter bekräftigt werden, et Par ZEE
pier);; 6. 24. j


