26 1. Von der Begattung der Pflanzett,
6: 1274 Da die Zeugung jedesmal vor der Geburt, und wie ich eben gezeigt habe,(vorherg. 6.), die Blume allezeit vor der StIOE hergehet: ſo folgt, daß in Blumen die Be fruch- tung, in der Frucht aber“, die Geburt zu ſuchen iſt.
6. I ES,
Um deswillen erkläre ich dann die ZZlume: durch die zur Beſruchtung beſtimmte Theile der Pflanze; die Sricht hingegen, als die zur Geburt gewidmete Genital- glieder. Ueber die Erklärung der Blumen one die Kräu- terfenner ſehr geſiriecen,: Ziele“ ſeßten das Weſen der:Biu- me in die prächtige Krone( EB.|. EB. Fig. 3.). Dieſe Meie nung nahm Änautr an, und leugnete, daß es eine Blume ohne Krone.geve, Flein die Erfahrung und augenſcheinliche
(TARN
Bemerkungen vezet 1gen,» daß öfters Pflanzen vorfommen,
deren einigen der Becher(D.D,D.) fehlet, als der Tulpe und„Seirtik ariez einigen die Krone, wie den Gräßern, den Rohrkolben(Typba) der Riefer(pinus) bem“gels- kolben(Sparganium); einigen bie Staubfadenträger,(BJ wie der ſte[3329 SICHS einigen der Staubweg (0) wie der Tulpe und dem 2eberblümcdyen( Parnaſlia).
Alle Blumen hingegen ſo viel ihrer jemahls gewachſen ſind, haben entweder NE HDUEUE el(C): oder Llarben (7) oder beyde 31: zueileich. Alſo bey jeder Pflanzengattung, ſind entweder Stic ubfäden, od EMG zu finden; und jeder ſieht daher, daß.in dieſe Theile, das Weſen der Blume ge- ſet werden muß, Zindet man nun eine Blume, die Staud- fäden trägt, aber keine Rarbe hat: ſv dürfen wir nur nach- ſuchen 3; wir werden gewiß eine andere Blume von der nehm „lichen Gattung, entweder auf eben derſelben, oder einer an- dern Pflanze finden, welche mit Narben ohne Staubfaden verſehen iſt. Portedera behauptet zwar, mit Beziehung auf den Maladariſchen Garten, es gäbe Pflanzen, denen die Staubfäden mangelten, z. C. die PAAGZE Coddapan- 1168,
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