22 I. Von der Begattung der Pflanzett,
- ſeyen Klappen und Löcher im Ey und Närbchen. Liſter - Meinte, dieſe Würmchen erzeugten nur die Luſt zum Bey- ſchlaf. DVallisnert ſteht in den Gedanken, das die Würm- chen die ſtill ehende Saamenfeuchtigfeit in'Bewegung ſeß- ken. Die meiſien von den Neueren, haben die Hypotheſe unterſchrieben; aus dem Grund, weil der weiße Punkt ca- rina) welcher nach HJalpighs Bemerkung, in dem gebrü- teten Ey, die erſte Anlage zum Jungen iſt, mit dieſen Würm- - ehen die größte Aehnlichfeit hat. Aber dennoch glaube ich, «„daß dieſe Meinung nicht ganz wahr iſt.
Denn erſjtlich ſind jene Löwenbötkiſche Würm- hen, nichts weniger als Thierchen, die eigene und willfür- lic)e Bewegung haben: ſondern vielmehr lebloſe Körperchen, die im warmen Saamen, wie öhlige Theilehen berumſchwim- men.| Dies haben uns die vortrefiiche Lieberkühniſche Microſcope gezeigt.*)"2006 Wenn es Zweytens nach Löwenbdeks Meinung wirklich Würmchen gäbe, die im Ey die Verwandlung lei- Den: ſo müſien ſie nothwendig mit zwo Häuten bekleidet ſeyn, und durch Ablegung verſelben, aus einer Larve zur Puppe, und endlich zum vollfommnen Thier werden. Allein die Schaaf- und Lederhaut des Kindes haben ihren Urſprung *pvom Ey, nicht aber vom Würmchen.
Drittens wird wohl niemand leugnen, daß der Schö:
Ppfer der Natur immer den kürzeſten Weg gehe; folglich wird
| auch niemand glauben, daß er ſo viele tauſend Thierchen ers ſchaffen habe, damit nur eines glücklich werde,
Viertens ſeße ich nicht ein, was dieſe Hypotheſe zur
Erleichterung der Generation beyträgt. Denn geſeßt, aber
nicht zugegeben, daß dieſe Körpercyen Würmchen ſeyen:, ſo
müßten ſie docy wieder Würmchen haben, von denen ſie ent=
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“I Lieberkühn ſelbſt will durch ſeine Microſcope gerade das Gea er gentheil geſehen haben.. A. d, Ue,
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