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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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Der laſſen das Waſſer nicht hindurch. Es iſt durch Ver- Etihs ſuche hinlänglich bewieſen, daß die Pflanzen in voll- loſ fommen reinen Sande wachſen, wenn ihnen nur das [ehh nothwendige Waſſer gereicht wird.

fungi Ganz entgegengeſeßt iſt der Einfluß der dem ict, Waſſer widerſtehenden Geſteinarten auf die, die Feuch- Niſt tigkeit zurückhaltenden Bodenarten, wie z. B. den Typ Thonboden. Hier nimmt die Feuchtigkeit des Bo»

dens überhand, und in dieſem Falle kann eine das Waſſer ableitende Unterlage von großem Nuten ſeyn.

fet, 6. 11.

ehab Die verſchiedenen Eigenthümlichkeiten der Ges nhalt ſteinarfen können auch hinſichtlich des Wärmelei»- ſchr tungsvermögens einen indirekten Einfluß auf die hift Vegetation unſerer Culturpflanzen haben. Die Wär- 1 bes me, welche der Erde entweder durch die Sonnen- auß ſtrahlen zugeführt, oder die durch<emiſche Prozeſſe rh in ihr ſelbſt erzeugt wird, dringt bis zur felſigen Erb Unterlage, und wird von dieſer bald mehr bald we- Zie niger, bald in längerer bald in fürzerer Zeit abge- im leitet. Gchon Columella hat beobachtet, daß ober- ifien halb liegendes Geſtein ſowohl Weinſtöcke als Bäume dern gefährdet; während ſie durch Geſtein im Grunde an tende Kälte leiden*). Die der Erde mitgetheilte Wärme (if=

dig X) Columella Buch von den Bäumen Kap. 111. 7.= Deſ- + us ſen Buch von der Landwirthſchaft 111. Kap. XI. 8.=- ſen Palladius Buch 11. 13.