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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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iv|: welche den Wurzeln der Pflanzen die größte Ober» <n|. fläche der Schichten entgegenſtellt, der Vegetation WER| ungünſtiger, als die, auf welcher die Hauptſpaltun- in| gen der Schichten befindlich ſind. Thatſachen dieſer eins Art, von welchen wir noch mehr an einem andern 1) ju Orte ſagen werden, laſſen ſich oft in Gebirgen, auf m den beiden Hauptneigungen derſelben, beobachten, wo mo der Stand der Pflanzen, vorzüglich der Waldungen, Gb auf dem einen Abhange beſſer iſt als auf dem andern. Yu» G. 6:. 8 in Auch indirekt kann die Oberfläche der ſtarren , It Erdrinde auf den Pflanzenbau einwirken.=- jefeny Vor allen andern verdient hier die verſchiedene ww Neigung derſelben beachtet zu werden, denn von die- (Ww ſer hängt es vorzüglich ab, ob die lockere Erde hin- Ric ſichtlich der Quantität beſtändig oder unbeſtändig iſt, wund durch ſie wird daher auch die Möglichkeit des Pflanzenbaues bedingt. Wichtett Die horizontale. Lage der Oberfläche des Ge» -| ſteins iſt der dauernd- gleichen Quantität der frucht- duch baren Erde auf ihr vorzüglich günſtig z je größer der [gange Neigungswinkel des Geſteins, um ſo größer die Ge- d auch fahr des Verluſtes der lockeren Erde. In ſchr ge- er fid| neigter Ebene, in welcher der Schwerpunkt nicht ge- wenig hörig unterſtüßt iſt, kann ſchon dieſes allein den uy Verluſt der tragbaren Erde zur Folge haben; in we- yt niger geneigten Ebenen führt das Waſſer dieſen Ver-

ditt luſt herbei, und zwar um ſo mehr, je größer der