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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
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165
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feln auf 4 Rthir. 45 gGr. hinaufgegangen waren. o ſehr ich geſucht, alle Vortheile, welche mir meine

Lage, meine Verhältniſſe, meine Studien an die Hand

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gaben, wirkſam zu machen, um rein landwirthſchaftlich

den Ertrag aufs höchſte und ohne gewaltſame Mittel zu

den möglich) hdchſien Pro

centen zu bringen; ſo gelang mir dieſes doch nur in ſo eit-- obſchon ich wegen des Ertra- gc8 nicht klagen kann,=- als ich weine Grundſtücke nach vem Unkaufspreiſe, worauf auch meine vorhergehende Be- rechnungen angelegt find, nicht aber Zie dem Werthe, welchen ich dafür erhalten konnte und erhalten habe, an- ſchlage.

Dagegen iſt es gewiß nichf zu verkennen, daß an

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den mehrſten Orten der A>erbau unverändert, wie er ſo beſteht, ohne hinzugekommene Verbeſſerungen neuerer Zeit durch erhöhete Jndüſtrie und fleißigeren Betrieb allein, ein ganzes Viertheil mehr abwerfen könne, und es iſt nicht zu leugnen, daß hierin noch viel zu thun iſt, be- vor man allgemein zu gewaltſamen Neuerungen zu ſchrei- ten hat.

Wir haben hierin alles von unſerer jeßigen Regie- rung zu erwarten, wenn ſie- zu ſeiner Zeit mit den zu ergreifenden Mitteln wird bekannt ſeyn. Jetzt will je- der wiſſen was man'machen joll, wie. aber, weiß kei- ner. Wenn einmal die bei uns gegen die Arbeitsbienen ins unproportionirliche angewachſenen Hummeln wer- den abgeſchwefelt ſeyn; ſo wird man auch Zeit finden an