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geraubt, ſich an den l
ſind grdößtentheils für ein regelmäßiges, arbeitſames Leben
eidigen Branntwein gewöhnt haben,
verlohren, man ſage was man wolle. Hierzu kommt nun noch, daß ſie zur Landwehr eingeſchrieben ſind und nun nicht außer ihrem Beringe in Dienſte treten kön- nen, man folglic) feine Wahl unter dem männlichen Ge- ſinde hat.
Dieſe nicht abzuändernde Verbältniſſe erſchweren bei uns den ausgedehnteren und energiſchen Betrieb des Landbaues ſehr, und ſchre>en von dergleichen Unterneh- mungen ab, ſo daß es eine Seltenheit iſt, daß ſich je- mand anders als blos Bauern, welche nichts anders un- ternehmen können, damit befaßt. Man muß befürchten, daß diejer ſo zu ſagen fortdauernde Krieg in Friedens- zeiten den A&erbau in manchen Gegenden um etwas zu-= rudbringen wird. Die für eine verbeſſerte und zuſammen- hängende Cultur ſo vortheilhafte einzelne Güter,-- wel- <er Einrichtung man zum Theil den KE Men Ader- bau von Brabant nnd Flandern beimißt,=- werden nach und nach wie es in der Pfalz meiſt ſchon geſchehen, ver-
M
ſ<winden müſſen, weil die jet herrſchende Militair- Ma- ?/ jich
ximen es unmöglich machen, auf einem nur etwas
entlegenen Hofe bei Kriegeszeiten„zu erhalten.
Der Lohn der Knechte geht von 25=- 50 Rthlr. ſie erhalten hierbei 2 Vagar Schuhe und ein blaues
Hemde.
Mägde erhalten 20=- 30 Rthlr., einige Hemden und 2 Paar Schuhe.


