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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
Entstehung
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fte Ts ei u...| Me eil ich die mit Spelz beſtelite Felder vom Unfraute ſtrotzen

ſah, ſo bekam ich eine Art von Abſcheu vor dieſe Frucht, und es gingen mehrere Jahre hin, bevor ich mich

| jved: zu ihrem Anbau entſchließen konnte. 1 mi dt

mn Fahre Waren fte

Da ich kein großer Freund von Sommerfrüchten bin, Roggen nach Kartoffeln gar nicht gut kommen wollte, ſo war ich gendthigt eine andre Wahl zu treffen.

Ich hatte vor drei Jahren 6 Morgen Kartoffeln 2

und 2 Morgen Runkeln, worauf ich Spelz folgen ließ. m haus Nachdem ich dem Ad>er nach gehörigen vereggen eine

tiefe Pflugart gegeben hatte, wurde den 3ten Februar wird, ſv Spelz aufgeſäet, und leiht in engen Furchen unterge- befannt, pflügt«

wie

Nn Die Saat wuchs kräftig und üppig, die Dorſpro- ve jeBige

pheten zahlreicher wie im alten Teſtamente, verkündigten

1 Mißwachs. Der Winter war gelinde, und im Anfange . des Lenzes hatten ſich die Grasbäuder auf dem Boden " 6. ſo ausgebreitet, daß nicht mehr auf die Erde durchzu- Aus ſehen war, und ſie ſo eine dichte Matte bildeten. Meine gi Nachbarn traten zuſammen, hielten Rath wie dem Vebel 8 abzuhelfen ſey. I< harrte mit Vergnügen ihren ſich in Wat M endloſen Widerſprüchen verlierenden Rathſchlägen zu, und 0| war demnächſt ſo klug wie zuvor. oden vf:

Das Frühjahr&te vor, ich hatte an meinem ; Ful Svpelze die herrlichſte Wieſe, beſchloß demnach, ſolchen im auch ſo zu behandeln, uud ließ ihn vor Fuß wegmähen di und zum Futtee abfahren, Meine Nachbarn glaubten