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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
Entstehung
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Dieſe Anſchlemmungen ſind um ſo augenſcheinlicher,. da die Unebenheit der Kieſelunterlage, wo der ange- ſchlemmte Boden nur wenig beträgt, ſolche oft durch- bliken läßt, und nun, ohne ſo tief zu ſeyn, um eine eigne Erdſchicht bilden zu können, nur mit den hervor- tretenden Kieſeln gemiſcht erſcheint. QYAuf vielen dieſer Schrindſtellen, welche ſic) in der Gemarkung befinden, ſind bei tro>enen Sommern die Früchte dem Verderben ſehr ausgeſeßt, und deswegen auch weniger im Werth.

Der eigene Boden des Hofes hat uach empyriſch- <hemiſchen Verſuchen, wenn er von den ſich unter ihm befindenden Kieſeln gereinigt iſt, 0,60 Thon, 0,36 Sand, 00,4 Kalk, er iſt bei Tro>enheit ſehr ſprode, tro>net bei naſſer Witterung bald ab, und iſt dennoc<+ bei gehbvrig tiefer Pflügung hinlänglich Waſſer anhaltend.

Unter dieſer pflugbaren Krume liegt zuweilen eine nicht ſehr di>e, aber äußerſt feſte Schicht von Schurf, welcher aus kleinen, mit Thon äußerſt feſt vereinigten Kieſeln beſtehet, und hier Brid genannt wird; wo ſolcher ſich befindet, iſt der Obergrund gußerſt undurchlaſſend.

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Unkräuter, welche auf dieſem Boden am häufigſten hervorfommen, ſind die blaue Kornblume, AcFerwinde, Vogelwicke,

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