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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
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uns war von Früheſter Zeit der geiſtliche Stand in allen ſeinen Nüancirungen ſo recht zu Hauſe, und welcher Stand war auch unſerer Gegend ihrer Natur nach ange- meſſener als dieſer, der bekanntermaaßen mehr und beſſer getrunken, als gegeſſen hat.

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Dieſe iſt wie überall im ſüdlichen Deutſchland ſchr abwechſelnd, beſonders im Winter, welcher dadurch oft nur wenige Tage hat, welche einige Feldarbeit zulaſſen,

Man kann den Winter zu drei, Frühling zu zwei, Sommer zu vier und Herbſt zu drei Monaten annehmen. Regen hat die Umgegend des Hofes nicht zu häufig, in- dem alle Strichregen bei nur einigem Winde ſich auf dem weſtlich gelegenen Gebirge brechen, und auf die an-| dere Seite des Rheins hinſchlagenz; daher ſie nur bei ſtillem Wetter oder Platzregen, die Gegend treffen.

Gefährlich ſind die Spätfrdſte, und ſelten geht ein Jahr vorbei, wo der früh geſaete Roggen nicht leiden ſollte. Obſchon es der Gegend nicht an Gewittern fehlt, ſo halten ſie doch über der Gegend nicht, Die älteſten Leute erinnern ſich nur eines ſehr nachtheilig gewordenen Hagels, ſeit ihrer Lebenszeit. Der Weſtwind iſt vor- herrſchend, und man müßte demzufolge mehr Regen ver- muthen, es bleiben aber grvßtentheils nur Schauer welche leicht vorübergehen; dagegen ſind Nebel ſehr häufig, der beiden Flüſſe wegen; ſie tragen viel zu Erfriſchung der

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