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ſter, des Pabſtes, Biſchdfe und Mönche ſtieg, ja bis zum größten Mißbrauch ausartete.
Der nämliche Fall war bey den bisherigen Beam- ten= Grafen, ihr Befehlen wurde immer unabhängiger. Die Macht der Geiſilichkeit vergrößerte nod) eine=- unter dem Namen Jſidorus unterſ<obene Sammlung erdich- teter Briefe römiſcher Biſchdfe der drey erſten Jahrhunderte =- und die hin und wieder verfälſchten Konzilien- Schlüße.
ST.:50:
Der Vergleich von Verdün im J. 842. trennte Deutſch- land von Frankreich auf immer. Deutſchland wurde nun ein ſelbſtſtändiges Königreich, jedoc<) von einem Karo- linger regiert.
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Die Einfälle der Normäner, Slaven und neuange- kommenen Hunen unter dem Namen Ungarn waren jezt für Deutſchland gefährlicher als jemals. Um die Gränzen zu ſchüßen wurdeu wieder Herzoge aufgeſtellt. Einen ſol- <hen erhielt Thüringen und Sachſen.
Der lezte Abkömmling Karl's des Großen wurde im JI. 887. zu Tribur des Reichs entſeßet. Nun kam Karlmann's natürlicher Sohn Arnulph an die Re- gierung des"deutſchen Reichs,=- und im IJ. gx. erloſch der ganze karolingiſche Stamm.
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Schnelle Fortſchritte hatte nun Deutſchland und auch Baiern in der Kultur des Geiſtes gemacht.=- Karl rich- tete alle Aufmerkſamkeit auf Einführung von Schulen, Vorbeſſerung der Sprache, Sitten u. ſ. w. Was das Reich der Franken an Bildung ſchon voraus hatte=- alle vieſe Inſtitute, Geſeße, Wiſſenſchaften, Künſte vers-


