160 Sechſter Abſchnitt
ſen, und ſolche dem Dienſtbothen einſtweilen zum Lohne unter der Bedingung zugeleget würden, durchaus keine Hand an den Pflug weiter zu le» gen, ſondern lediglich zu haaken? In zehn Jahren würden Herr und Knecht der Arbeit ſo gewohnt ſeyn, daß die hernächſt wegfallende Ers munterung nicht vermiſſet, ſondern der Bauer durch ſeine, ihm kennbar gewordenen eigenen Vortheile beym Haafken bliebe.
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Schwer wird es dennoch immer halten, bey denenjenigen, die ſich neben der Erfahrung nicht zugleich eine theoretiſche Ueberzeugung geben kön? nen, eine geſchwinde Entſchließung zum Gebrau- <e des Haafens zu bewirken. Vor aller Welt Augen bleiben hie und da der Bauer und Pächter bey dem Gebrauche des Pfluges, die ihre Nach- baren durch den Gebrauch des Haafens in groſs ſen Vortheilen ſehen. Man tkrauet dem Erfolg nicht, und ſchreibet dem Boden, der den Pflug gewohnt iſt, die Natur zu, daß er den Haafen nicht vertragen kann. Es ereignen ſich auch Fäl- le, da bey ſol<em Aker, der vordem beſtändig unter dem Pfluge war, nach der Beſtellung mit dem Haaken ein anſcheinend ſchlechter Ertrag ge- gen den vorhergehenden ſich zeiget. Nicht aber der Gebrauch des Haakens, ſondern die Unfundig- keit bey deßen erſten Anſaß iſt von dem ſchlech? teren Ertrage gemeiniglich die Urſache; eu Weih
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