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Abhandlung vom Haaken, als einem vorzüglichen Ackerwerkzeuge, an statt des Pfluges : mit vielen Kupfern / [Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
Entstehung
Seite
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152 Sechſter Abſchnitt, 6. 169.

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In Bekref der Fukterung beyder Theile iſt zwar nicht genaue Rechnung zu treffen, aber die Unterſchiede zeigen doch einen Ausſchlag auf der einen Seite, der erheblich iſt. Wenn Pferde und Ochſen geweydet werden, ſo nimmt der eine Theil wohl ſoviel! Gras, als der andere. Hinge: gen während der Stallfutterung werden die Och- ſen ganz anders gewartet, als die Pferde. Jus? beſondere merkt ſich die Frühjahrs: Saatzeit aus. Dazu hebt ſich bey günſtigem Wetter die Arbeit ſchon mit Anfang des Märzmonaths an, und ſie datiert, ſo wie Näße und Trockne viel hindern, bis zu Ende des May, alſo drey Monathe durch: vierzehn Tage vor der Arbeit gehet die Pflege der Ochſen an. Vorher werden ſie lediglich, wie an- deres Rindvieh, mit Stroh, Hey, und auch ets- was Hecerling unterhalten. Während der Ar? beit koſtet jedes Paar Ochſen wöchentlich 6 Schſl. Kort und 6 Schfl. Garben- Hexel neben dem Heu: und Strohfutter, Die Garben, welche zu Hexel geſchnitten werden, können vom Hafer-, aber auch vom Gerſten:Einſchnitte abgehen, So wie die Felder ein Uebermaaß von der einen, oder andern Geträydegattung geben, nimmt der Wirth bald Hafer-, bald Gerſtengarben dazu. Cin Schfl. Kort fann nicht höher, als zu 4 ßl. gerechnet werden, und den Schfl. Hexel würde man in mittleren Preiſen hieſiger Gegend mie 4 bl, bezahlen*) Das Paar Ochſen koſtet alſo

.' wöchent?