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Abhandlung vom Haaken, als einem vorzüglichen Ackerwerkzeuge, an statt des Pfluges : mit vielen Kupfern / [Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
Entstehung
Seite
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& Der Bau. des Haakens.- 27

ARIE 9. 10

- Das Haafkenhöfft pflegt an einem Bauer» haafen 2 Fuß 2 Zoll, etwas darüber, oder dar unter, lang zu ſeyn. Es8 iſt 3 bis 4 Zoll hoch, und 3 Zoll did. An einem Hofhaaken iſt es bis 2 Fuß lang, die Dicke und Breite aber mit dem am Bauerhaaken gleim. Die Länge rich? tet ſich viel nach dem Krümmel. Bey a(Fig. 6) iſt das Höffi etwas höher, als nach dem abge ſchrägten Ende zu- Dieſe Berhöhung dienet digweilen darzu, einen Krümmel beyzubehalten, der unten etlichemahl abgebrochen iſt. Der Haafken behält ſeine Höhe, wenn auf ſolche Ark das Höfft um ſoviel höher gemachet wird, als der Krümmel kürzer geworden. An den Höffe: ten zu neuen Haaken, bleibt ſolches weg, und würde es nur verurſachen, daß der Krümmel, wenn er zum erſtenmahl in der Wurzel abſtößet,

- nicht nachgeſpißet und wieder gebraucht werden

könnte, Bey b iſt ein Loch eingeſtämmet, wo! rin der Sterz feſt genagelt wird. In dem zuge ſchrägten Ende c, wird einiger Orten eine Nuke gearbeitet, worin das Haakbrett(Fig. 8) mit der Feder a lieget. Während dem Gebrauche des Haakens ſtreichet das Höfft beſtändig in der Furche an der Erde, und es wird dadurch unten und zur Seite ſtark abgenußet. Bey derglei- <hen Stücken, die ſolc<ergeſtallt durc den Ges brauch am geſchwindeſten abgängig werdet, hat der Wirth Bedacht darauf genommen, ſie ſo einzurichten, daß ſie guten Widerſtand(einen.

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