Druckschrift 
Abhandlung vom Haaken, als einem vorzüglichen Ackerwerkzeuge, an statt des Pfluges : mit vielen Kupfern / [Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
Entstehung
Seite
25
Einzelbild herunterladen

SIT RREITSR ACKEGITE: DETHEISTGÄAGR

'Der Bau des Haakens, 25

. Das Haakbrett und der Sterz werdet in dieſe

ODefnungen geſtc>et und befeſtiget. Wegen der Verſchwächung, die von denen beyden durchge ſtämmten Löchern entſtehet, iſt es nothwendig, daß der Krümmel in der Stelle, wo das Haaf» brett durchgehet, ſoviel dicker als unten ſeyn muß. Das Untertheil b, darf aber darum nicht viel über Zoll di> ſeyn, damit das Holz, worin es vernagelt wird, unter Beybehaltung einer ſchilichen Stärke, weder zu ſ<wach durch das eingeſtämmte Zapfenloch, noch zu dick werde, wenn es deghalb verſtärfet werden ſollte,

9. 8.

Genauere Maaßen von der Krümime und Stärke des Haakenkfrümmels attzugeben, würde nur dicjenigen verleiten, die allzupünfktlich ſind. Der Wuchs des Holzes, das darzu gebraucht werden ſoll, giebt die Maaße von ſelbſt. Wenn die Krümme einen ſehr ſtumpfen Winkel macher, und wie bey Fig, 3 die beyden Spißen ſehr weit augeinander liegen, ſo heißet ein ſolches Stu Holz ein Schleppkrümmel. Kömme die Krüm* me dem rechten Winkel nahe, ſo heißt es, ein KRniekrümmel. Fig. 4. So unähnlich auch beyde Stücke ſind, ſo werden ſie doch dermaßen angebracht, daß ſie einerley Dienſte verrichten.

76." 9: Die beyden beſchriebenen Stücke, der Haa Fenbayum und Haakenkrümmel, ſind an denen Bs meiſten