ZZ Erſter Abſchnitt,
nach Meklenburgiſchen Fußen nnd Zollen bes ſtimmet iſt. Der Mefklenburgiſche Fuß ver: hält ſich zu dem Rheinländiſhen 23: 21,*).
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Der HSaabenbaum iſt eine ſtarke Stange
von Eichen: oder Birken: Holz, am dicken Ende bey dem Hof haaken 43 Zoll, bey dem Bauer- haaken vier Zoll, am dünnen Ende drey und einen halben, auch drey Zoll did. Die Länge iſt ungleich, nachdem der Haaken angeſpannet wird, und kann nicht eher angegeben und kenn? bar gemacht werden, bis die verſchiedenen Arten, das Vieh vor den Haaken anzulegen, angezeiget ſind. Das dickeſte Ende jedes Haafenbaumes iſt auf etwa einer Elle lang ſchräge, bald bis zur Mitte abgeſtoßen, oder platt gemachet.(Fig. 1.) An dieſe Abſchrägung wird der Haafenkfrümmel, deſſen
*) Wenn in der Folge der Huadrafmaaße in Ruther gedacht wird, ſo ſind allemahl darunter hieſige Nu- then zu verſtehen, deren jede ſechözehn gewöhnliche oder Werkſchne von der Größe enthält, als ſie hier nach dem Rheinländiſchen Maaße beſtimmt iſt. In denen beyzefügten Kupfcrabdrücken ſind die einzels- nen Stücke nach dem Tab. I. befindlichen Maass- ſtabe gezeichnet, die ganzen Haaken und Jöche aber nach einem kleineren, welcher halb ſos groß iſt, als der gezeichnete. Cs machen folglich ſechs Zoll zu den einzelnen Stücken des Haafens, einen Maas- ſtab von zwölf Zoll zu dem gezeichneten ganzen Haas ken. Ein Fuß, zwey und einen halben Zoll, nach dem verjüngten Maasſtabe der erſten Tab. geben beynahe die Länge eines Meklenburgiſchen Zolles.
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