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Abhandlung vom Haaken, als einem vorzüglichen Ackerwerkzeuge, an statt des Pfluges : mit vielen Kupfern / [Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
Entstehung
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20 Erſter Abſchnitt,

Seite. Der Haaken hingegen bricht und ſpal- tet das Erdreich, wirft den gröſten Theil der auf! gebrochenen Erde zur einen Seite, und etwas davon fällt zur anderen hin,

OG 2.

Die Theile des Haafens, die das Auf: brechen verrichten, ſind ſich immer ähnlich, je: doch nach der Art, als Werkzeuge es ſeyn kön: nen, die in der Hand des ſchwere Arbeit verrich: tenden Menſchen ſind, und niemahls nach ge- nauen Ausmeſſungen ausgearbeitet werden. Wenn der Bauer den Haafen verfertiget, ſo wird das Auge ohne Masſtab, die natürliche Biegung und Stärke des Holzes ohne ſonder? liche Nacharbeitung, gebrauchet, und die Zu- ſammenfügung geſchieht ziemlich nach Gutdün- ken. Daraus entſtehen unmöglich ganz gleiche Gebäude. Sie behalten jedennoch immer die Hauprſtücke, welche einen Haafen ausmachen, und darin beſtehet die Aehnlichkeit, welche bey dem Haaken beybehalten wird,

9. 3

Jeder Haaken iſt zuſammengeſeßet aus einem Haafenbaume, einem Krümmel, einem Höfft, der Sterze, dem Haakbrette oder Ree- ſter, dem Haafeiſen, denen Weeden, Keilen

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