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Abhandlung vom Haaken, als einem vorzüglichen Ackerwerkzeuge, an statt des Pfluges : mit vielen Kupfern / [Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
Entstehung
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10 Einleitung.

unten angebrachte Spike, von Holz, und auch dieſe Spie mag bey dem erſten Ge- brauche von Holz geweſen ſeyn*)- Vor hundert und zwanzig Jahren war der Haa? ken nicht unbekannt. Es heiſſet in der Her- zogl. Mecklenburgiſchen Geſinde- und Tage-

löhnerordnung von 1646, daß | einem

*) Die Morgenländer bearbeiten den Acker noch zum Iheil mt Werkzeugen, woran kein Ciſen befindlich. Pauljen, Nachricht vom Ackerbau der Morgeniän- der, 1748+ pA3g- 5S2- Der Indianiſche Pflug, wels <er bey der eben angeführten Abhandlung gezeichnet iſt, hat viel ähnliches mit dem Haaken, wenn er auf ein Stüc gebracht und ſeine Zuſammenſekung bey Seite geſelzet wird. Einfacher kan kein Werk» zeug zur Auflo&erung des Bodens ſeyn, als der in dianiſche Pflug; der dort!ge Boden muß aber auch auſſerordentlic), und wehr als in unſeren Gegen den, milde und lo>er ſeyn« Kleine Steine und Wurzeln in der Erde zerbrächen ſvichen Pflug in der erſten Fahre, die damit beſtellet würde.

' Die älteſten Schriftſteller vom Ackerbaue in ZItas lien geben feine vollſtändige Beſchreibung der Pflüs ge; Palladius nennet zweyerley: Aratra mplicia und Aratra aurita, Virgilius gedenket nur eines Eiſens bey der vonihm gegebenen dunflen Abbildung des Pfluges-. Vielleicht iſt damahls das Voreiſen am Pfluge noch nicht gebräuchlich geweſen. Das Vorgeſtelle mit Rädern beſchreibt er deutlich, und wenn wan dazu nimmt, daß Columella lehret, man müſſe den Pflug wechſelsweiſe tr Seite überlehnen, ſo iſt es wahrſcheinlich, daß der gewöhnliche Pflug mit dem ſeitwärts anliegenden Streichbrette damahls ſchon betfanunt war.

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