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Theodor von Saussure's chemische Untersuchungen über die Vegetation / Aus dem Franz. übers., mit einem Anh. und Zusätzen vers. von Fr. S. Voigt
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entgegengesetzt. Eine lebendige Kraft beherrscht und ordnet alle Theile zu einem Ganzen, das Verhältnise der Verwandtschaften der Stoffe zu einander bört auf oder wird modifizirt; das Leben erhält sich gegen die Einflüsse von aussen, aber es erliegt zuletzt im Strei- te, es sinkt, und die umgebende Natur dringt mit Macht eiw, sich des geraubten wieder zu bemeistern,

es in das grosse All wieder aufzunehmen,

Eine solche Betrachtung allein hätte schon man- ch: Na'urforscher von ihrer rein mechanischen oder chemischen Erklärungsart der Lebensfunktionen zu= rückbringen sollen, die noch überdem durch ganz andere Gründe als nichtig dargestellt werden kann. Ein dynamisches Verhältniss ist bey den organisch ge- reiheten Stoffen eingetreten, und seiner Untersuchung

weihen wir nachfolgende Paragraphen.

80.

Die gezenwärtig wieder zur Sprache gebrachte, und von allen aufgeklärten Naturforechern als unwiderleg- lich augenommene, Erzeugung organischer Wesen ohme Sanmen und Sprossen(generatio aequivoca oder ginaria) enthält eine grosse Menge von Bey-

dass sich, durch gewisse Einflüsse geweckt,

ori spielen, ihre todten Stoffe zu einem organischen Wesen gestal. ten können, welches, mit Lebendigkeit begabt, seine Le- bensperioden durchläuft, und oftmals im Stande ist, durch Fortpflanzung(generatio propaga-

tiva), die Individualität seiner Gattung für

nachio'gende Zeiten zu erhalten, Der aufgefunde. nen unbezweifelten Beyspiele sind eine Menge vor-

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