N || 50 | Eigenschaften, aus,‘dass sie besonders angeführt zu# | werden verdient. Sie zeigt sich zwar am häuligsien en | fertig gebildet in den(krankhaften) Galläpfeln, und Au | müste darum unter die zweyte Abtheilung gestellt pe werden, da sie aber diesen nicht eigenthümlich, führt' sondern andern Pflanzentheilen auch zukommt, so ist ul | ihr’Platz richtiger hier. Ihre Haupteigenschaft, wo- der gt ‚| durch sie sich'von allen übrigen Säuren unterschei- She | det, ist ihre. grosse Verwandtschaft zu den Metalloxye sich| den. Scheere ist ihr Entdecker*’)‘ Sie enthält vie‘ l) unter den Säuren. den meisten Kohlenstof, und Kon ii steht der Holzsubstanz näher, wie auch ihr Sitz schon ‚bus | andeutet, "| EA H= Ihe: ii) Prorst entdekte durch scharfsinnige Versuche*®)| K IN IM dass auch noch ein anderer Stoff in den Substanzen, Br j Ih z. B. den. Galläpfeln, welche die vorhergehende Säure Board Jun| liefern, enthalten sey, die er lannin, Gerbestoff, oder n Mi N IN Principium adstringens, coriaceum, nannte. Vor ıhm hatte ee Nil man diess nicht gewusst, und ihn mit der Galläpfel- ie In) säure für identisch gehalten, da beyde die Eigen-| h' schaft besitzen, mit Eisenoxyd schwarze Nieder- ) schläge zu bilden. Es ist diess derjenige Stoff, wel«- I ii cher vorzüglich dazu beyträgt, die thierischen Häute Blüth, a im’Beder zu verwandeln, und der Fäulniss zu wider- zu\ Hi: stehem Er scheint ein ziemlich freier Kohlenstoff zeigt, N*zu seyn"°). consti a\ 4 17) Ueber das wesentliche Gailäpfelsalz v. Schzreie, In ve Bi | Spetrs chemischen Annalen 1787. B, 1. 5,5 f£.:"| 18) Extrait dun Me&moire de M, Prousr sur le princip® von IF tannant. Annales de Chimie P, XXV. 5, 225. Hin N B 9) Srersins a. 2. O, 9 45. NE
Druckschrift
Theodor von Saussure's chemische Untersuchungen über die Vegetation / Aus dem Franz. übers., mit einem Anh. und Zusätzen vers. von Fr. S. Voigt
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