Druckschrift 
Theodor von Saussure's chemische Untersuchungen über die Vegetation / Aus dem Franz. übers., mit einem Anh. und Zusätzen vers. von Fr. S. Voigt
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen

Ouss Ir eg {ner, mit-

zen,

ıl ige anze sich

ichtg

Ver- glei- ome- muss zipi- nicht ihrer 1 er- um- men«

Graf

TI,

e her:

jefert;

- auf das Keimen. 21

um so weniger ausdunsten, je weniger sie entwickelt sind; ausserdem zeigt sie auch, dass die jungen Blätte chen bey gleichem Volumen, weniger Kohlensäure ent«

mischen als die erwachsenen.

Ich habe versucht, zu gleicher Zeit, genau gewogene Saamen unier zwey gleichen Rezipienten keimen zu lassen, wovon der eine undurchsichtig, der andere vollkommen durchsichtig war; die unter dem letztern beiindlichen Saamen empfingen indess nur ein zer- streutes Sonnenlicht, so wie wir es durch eine dicke Wolkenschicht erhalten, Die Temperatur war nach der Anzeige eines äusserst emplindlichen Thermome- ters bey beyden Versuchen völlig gleich, Da habe ich aber bey diesen unter jene Gefässe gebrachten Saamen- körnern nicht den geriegsten Unterschied im Keimen wahrnehmen können. Als ich den Versueh mit diesen gekeimten Saamen verlängerte, wurden die unter dem durehsichtigen Behälter schwerer, auch war ihre Ve- getation daselbst kräftiger und weiter vorgerükt. Die Blattfederchen der in der Dunkelheit entwickelten Saamen zeigten sich schlanker, und mehr verlängert, welches eine Wirkung von dem schmächtigen Auf- schiessen(etiolement) war. Ich glaube aus diesen Ver- suchen schliessen zu können, aass nichts beweiset, dass das Licht, abgesehen von. der es begleitenden Hitze, einen nachtheiligen Einfluss auf das Keimen

und auf die Vegetation der jungen Pflanze habe*).

*") Deber die Richtigkeit dieses Schlusses, wenn ey gleich vor«

eilig scheint, siehe die Zusätze- Aa d. Ueb.