Einfluss des Sauerstoff rases
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Fs ist vielleicht überflüssig, anzumerken, dass Sa
die Saamen nach ihrer Gattung verschiedene Dosen 2 von Sauerstoffgas.erfodern, um zu dem Anfans: punkt| El] eines heimens zu gelangen. Die Saamen der türki- 1 schen Bohne, der Bufbohne und des Lattichs verbrati-| u chen davon bey gleichem Gewichte m hr, als die Erb-| i 4 sen, und diese wiederum mehr als Korn ‚ Gerste und ii here
Portulak, Es ist sehr schwer diese Quantität von Gas durch Zahlen genau anzugeben, da der bestimmte An-
fangspunct des Keimens immer etwas ungewiss bleibt.
Die Quantität des verzehrten Sauerstoffgases, die
nothwendig ist, um einen Anfang im Reimen hervor- Ih l i
zubringen, schien mir bey türkischen und Bufbohnen,
und dem Lattich einerley zu seyn, und ohne J 9
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»fä ihr den
hundertsten Theil ihres Gewichtes zu betragen. Das
a ı, y.., Sauer:toligas, welchesvon Weitzen, Gerste und Po ortulak
verbraucht wird, ist gan tausendsten oder zweytau- Kia nd«ten Theile ihres Gewichtes gleich. Der Kohlen- ern stoff, den die.e ann dabey verlieren, beträgt eiwa Lit pur den dritten Theil dieser Quantität, vs 3 (u die Die Menge des Sauer toffgases, was die nemlichen ut 00 Saamen zum Keimen brauchen, ist, bey übrigens| durchaus gleichen Um:tänden, ihrem Gewichte, und Br nicht ihrer Zahl verhältnissmäs ig. Ich habe vier gro«:se mit A Bufoohnen,; deren Gewicht so viel als das von drey| baucıl, und zwanzi& kleinern betrug, ausgewählt, und sowohl| Rofiogg diese kleinern als die grossen zu er Zeit, aber| über Le unter zwey mit Quecksilber gesperrien Rezipienten| Sat abge:ondert, keimen lassen, und die vier grossen ha-| Gen bi. ben bey dieser Operation eben soviel Sauerstollgas, N als die drey und zwanzig kleinen verbraucht, Ein Nie


