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uf das Keimen. 12
wenn man angefeuchteten lebendigen Ralk unter einen mit Luft gefüllte n Rezipienten, in welchem man(die Saamenkörner keimen lässt, bringt, auf solche Art indessen, dass eie mit dieser Erde nicht in Berührung kommen, so wird das Wachsihum ihres Würzelchens dadurch etwas beschleunigt. Eine Quantität kohlen- saures Gas, so klein sie auch seyn mag, der,gemeinen Luft, worin die Saamen eich entwickeln sollen, zuge» setzt, hindert das Keimen mehr, als eine. gleiche Menge Wasserstofigas oder Stikstollgas.
Ich habe nicht den geringsten Unterschied in der Epoche des Keimens bey den Saamen sehen können, wovon ich einige in atmo:phärische Lnft, andere in Sauerstoffgas zum Keimen gebracht hatte, Eben so wenig fand ich, dass Erbsen, Korn, uud Kresse in freyer Luft auf zwey Schwämme gelegt, deren einer mit sehr stark oxygenirtem Wasser, welches ich mittelst einer Compressionspumpe bereitet, und der andere mit gekochtem Wasser benetzt war, zu verschiedenen Zeiten gekeimt hätten; als ich den Ver-uch fortseizie, indem ich die Würzelchen in ausgekochtem und oxy- genirtem Wasser erhielt, verlängerten sie sich auffallend weniger in dem leizteren, Man kann diese Wirkung zwey verschiedenen: Ursachen zuschreiben; einmal, dass das reine Sauerstofigas eine zu grosse Menge Koh. lenstoffraube, und dann, dass das häufigere kohlensaure Gas dem Entwickeln nachtheilig sey,, WVeberhaupt scheint dieses Gas den Vegetabilien nur in dem Maasse nützlich zu seyn, als sie es zersetzen können, die Saamen scheinen aber diese Zersetzung vor der Ent- wickelung ihres Blattfederchens nicht bewerkstelli zu können,
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