23 Von der Wildzucht im Freyen,
leßten Umstand gibts freylich fein Mittel; gegen das gänzliche Verderben des Feldhühner Geheeges bey ausser» ordentlichen sirengen Wintern aber kann man sich, durch hinlängliches Füttern zur Zeit der Noth, schon ziemlich schüßzen, und ganz gesichert seyn, wenn man alle Jahr im Spat Herbste eine verhältnißmäßige Anzahl Felde hühner einfangen, den Winter hindurch gehdrig pflez gen, und dann im Frühjahre Paarweise in den Remis sen ausseßen läßt,
Will man dies, so lasse man die zum Ausseßen bes stimmten Hühner erst zu Ende des Octobers oder im November, und zwar in SteFXgarnen fangen, weil sie zu dieser Zeit nicht wohl mit dem Treibzeuge ges fangen werden können, und verwahre die Hühner von jeder Kette in einem besondern dazu verfertigten Kasten; weil sie sich sonst beständig necken und beissen, wenn Hühner von verschiedenen Ketten zusammengesperrt sind. Ein sol<er Hähnerkasten muß 15 bis 12 Fuß lang, drey Fuß breit und nur 10 Zolle im Lichten hoch seyn. Die vordere lange Seite, und die eine schmas le Seite vor Kopf, werden mit einem Neßz von Drat oder Faden verwahrt, und in leßerer wird ein Thürs Hen angebracht, um Futter und Wasser 2c. vorgeben zu können, Damit aber die Hühner sich beym Auss- fangen aus diesem Kasten nicht durch starkes Flattern und Anstoßen beschädigen, sv wird an der andern, dem Thürchen entgegengeseßzten, schmalen Seite ein fast eben so hohes und breites bewegliches Brett angebracht, das sich vermittelst einer Handhabe im Kasten hin und
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