85 Bon der Wildzucht im Freyen,| 1x
Zehentes Kapitel.
Von Anlegung eines Haasengeheeges im| zum]
Freyen, wo das Haasengeschlecht vur) irgend einen Umstand ganz ausgestorben ist.
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In jeder Gegend wo Geldwirthschaft im Grossen ges 0 trieben wird, kann ein Haaseygeheege angelegt wer»| NE den. Eind die Felder groß, und liegen darin viele kleis|| ne Walddisirikte, Remisen und He>en, oder grenzen sie|“0 an Vorhölzer und Weinberge, und ist das Clima über-| und, 1 dies mehr mild als rauh, so hegünsiigen diese Umstände| im die Anzucht der Haasen ausserordentlich.| nr 0
Ware nun in einer solchen Ge, gend eine neue Ansiede:| 1ZUL lung von Haasen zu machen, so suche man vor allen| SG Dingen die Füchse, Feldkaßzen, Wiseln und Raubvds| Hv gel, jo viel wie möglich, wegzuschafsen, und seze nachz| hn her im Frühjahre eine nicht zu ileine Anzahl irgendwo|"wms gefangener Häsinnen, und den dritten Theil so viele Haas| männ| sen oder Rammler in einem Feldholtse, oder in einer| Wm Gegend wo viele Remisen oder Hecken im Xeld liegen, aus, Diese nue Colonisten werden die Gegend nicht verlassen und sich bald stark vermehren, wenn mon alle| Raubthier- Arten so viel wie mdglich zu vermindern sucht,(y"tn und nicht eher zu schiessen und zu jagen anfängt, bis es
der Zustand des Geheeges erlaubt,. Sollten in der|
Folge so strenge Winter und so iefer Schnee einfallen,| Y L daß die Haasen an Nahrung M vd leiden, fo müssen| kam 1 sie mit Kohl und Heu auf den Jeldern gefüttert, und| min„js
ihnen überhaupt in den grossen Feldern, durch Anlegung w94


